
Sachsen Siegerentwurf für Landesgartenschau 2029 gekürt
Die Ausrichterstädte der Landesgartenschau 2029, Rodewisch und Auerbach, haben sich auf einen Siegerentwurf geeinigt. Die 11. sächsische Landesgartenschau soll die beiden Städte über das Freudenthal verbinden.
Das Berliner Büro TDB Landschaft Partnerschaft mbH ist Sieger des Architektenwettbewerbs für die Landesgartenschau 2029 in Auerbach und Rodewisch. Das teilte die Stadt Auerbach MDR SACHSEN mit. Demnach fiel die Entscheidung einstimmig.

In vier Jahren begrüßen Auerbach und Rodewisch Pflanzenfans zur Landesgartenschau. (Symbolbild)
Auerbacher OBM überzeugt
Laut Auerbachs Oberbürgermeister Jens Scharff ist die Weggestaltung exzellent gelungen. Die Themenbereiche seien gut platziert, die Struktur klar, die Spielplätze - all das seien Kleinigkeiten, die am Ende die Jury überzeugt hätten.
Siegerentwürfe werden öffentlich präsentiert
Am Mittwoch werden die Preisträger geehrt. Im Anschluss können Interessierte ab 14 Uhr in der Kulturfabrik Auerbach in einer Ausstellung alle abgegebenen Arbeiten besichtigen.
Freudenthal verbindet
Die Städte Auerbach und Rodewisch wollen durch die gemeinsame Ausrichtung der Landesgartenschau näher zusammenrücken. Bislang ist das Freudenthal laut Oberbürgermeister Scharff eher ein trennendes Element zwischen den Städten gewesen.
"Durch die Landesgartenschau und die Umgestaltung des Geländes wird es ein verbindendes Element und bringt die beiden Städte näher zusammen. Und darauf freue ich mich besonders."

Das Freudenthal ist ein zwischen den beiden Städten Auerbach und Rodewisch gelegenes Areal, das direkt am Flüsschen Göltzsch liegt. Bislang lag es in weiten Teilen brach.
MDR (nok)