Angesichts der ausbleibenden Erfolge im Krieg gegen die Ukraine will Russland neue Soldaten an die Front schicken - auch aus den besetzten Gebieten. Dort werden Betroffene gegen ihren Willen eingezogen. Von Andrea Beer. mehr
Der ukrainische Präsident Selenskyj befürchtet eine Zerstörung der diplomatischen UN-Institutionen durch Russland. Frontex hat innerhalb einer Woche 66.000 Einreisen russischer Staatsbürger in die EU gezählt. Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen. mehr
Seit Mai ist die ukrainische Hafenstadt Mariupol in der Oblast Donezk russisch besetzt. Im Interview mit tagesschau.de spricht Bürgermeister Bojtschenko über die Folgen des Scheinreferendums für die verbliebenen Bürger. mehr
Die Scheinreferenden in vier russisch kontrollierten Gebieten der Ukraine sind beendet. Russische Agenturen verbreiten erste Ergebnisse: Dort ist von einer hohen Zustimmung für einen Anschluss an Russland die Rede. mehr
Nach der Teilmobilmachung in Russland werden Reservisten eingezogen. Immer mehr Politiker fordern inzwischen die Aufnahme von Russen, die nicht in der Ukraine kämpfen wollen. Aber geht das so einfach? Von Kerstin Anabah. mehr
Die Teilmobilmachung in Russland trifft in großem Maße die Landbevölkerung. Vor allem in den russischen Teilrepubliken versuchen die Behörden, auch Ungediente, Alte und Kranke einzuziehen. Doch die Wut der Menschen wächst. Von Annette Kammerer. mehr
Dass weniger Atomstrom aus Frankreich komme als geplant, bereitet Wirtschaftsminister Habeck "große Sorgen". Der sogenannte Streckbetrieb der Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim werde durch die Entwicklung "nicht unwahrscheinlicher". mehr
Knapp eine Woche nach Anordnung der Teilmobilmachung haben weit über 100.000 Russen ihr Land in alle Richtungen verlassen. Georgien meldet Staus an seiner Grenze. Allein in Kasachstan sollen seit der Ankündigung 98.000 russische Staatsbürger eingereist sein. mehr
CDU-Chef Merz hat mit seinem "Sozialtourismus"-Vorwurf viel Empörung ausgelöst. Aber was steckt hinter dem abwertenden Begriff? Und welche Leistungen bekommen ukrainische Geflüchtete, gibt es Belege für Missbrauch? Von Kai Clement. mehr
Dass viele Menschen aus der Ukraine nach Deutschland geflüchtet sind, aber dennoch auf Heimatbesuch waren - das kritisierte CDU-Chef Merz als "Sozialtourismus". Nun nahm er die Aussage zurück. Die SPD wirft Merz vor, damit die "Taktik der AfD" anzuwenden. mehr
Laut dem Bundesinnenministerium sind bis Mitte September mehr als 990.000 Menschen aus der Ukraine als Kriegsflüchtlinge nach Deutschland gekommen. CDU-Chef Merz beklagte, man "erlebe einen Sozialtourismus dieser Flüchtlinge". mehr
Die Bundesregierung hat eine mögliche Obergrenze für Gaspreise in Aussicht gestellt. Doch wie könnte das Instrument aussehen? Was kostet es den Staat? Und wo sind die Haken? Ein Überblick. Von Till Bücker. mehr
Der Geschäftsführer eines kommunalen Energieversorgers in Nordhessen war auf Einladung Russlands als "Wahlbeobachter" zu den Scheinreferenden in die Ukraine gereist. Er wurde deshalb nun von seinen Aufgaben freigestellt. hessenschau
Der Kreml hat erstmals Verstöße bei der Teilmobilmachung in Russland eingeräumt. Viele Russen verlassen unterdessen das Land, um einer Einberufung zu entgehen - so meldete Finnland einen Höchststand an russischen Einreisen. mehr
Auch aus der muslimisch geprägten russischen Teilrepublik Dagestan sollen Männer in den Krieg gegen die Ukraine ziehen. Bei Protesten gegen Putins Anordnung ging die Polizei hart gegen die Demonstranten vor. mehr
Russische Behörden haben erstmals eine "erhebliche" Zunahme von Autos an der Grenze zu Georgien bestätigt. China hat vor den UN diplomatische Gespräche zwischen Moskau und Kiew gefordert. Die Ereignisse vom Samstag zum Nachlesen. mehr
Mychajlo Podoljak ist Berater des ukrainischen Präsidenten Selenskyj. Im Interview mit tagesschau.de schildert er, was hinter den Scheinreferenden stehen könnte. Zugleich bekräftigt er die Forderung nach Panzern aus Deutschland. mehr
Kanzler Scholz ist zurückhaltend bei der Lieferung von Kampfpanzern an die Ukraine. Bei Partnern in Ost- und Mitteleuropa stößt das auf Unverständnis. Dabei gibt es Vorschläge, wie es sich bewerkstelligen ließe. Von Kai Küstner. mehr
Außenministerin Baerbock hat klargestellt, dass Deutschland niemals Russlands Scheinreferenden anerkennen wird. Ukrainische Truppen melden weitere Geländegewinne in der Region Donezk. Alle Entwicklungen von Freitag zum Nachlesen im Liveblog. mehr
In den besetzten Regionen der Ukraine sind Folter und Einschüchterung an der Tagesordnung. Täter sind russische Soldaten und ihre Handlanger. Solange Russland Gebiete besetzt hält, wird es weitere Gräber wie in Isjum geben, meint Andrea Beer. mehr
Die russische Regierung hat erste Klarstellungen zur Teilmobilmachung verkündet - unter anderem, welche Branchen ausgenommen sind. Gleichzeitig spricht der Kreml von überzogenen Reaktionen auf die Ankündigung. mehr
Trotz scharfer internationaler Proteste haben in vier russisch kontrollierten Gebieten in der Ukraine Scheinreferenden zur Annexion begonnen. Sie sollen bis Dienstag laufen, danach wird mit einer raschen Annexion durch Moskau gerechnet. mehr
Russland hält in besetzten Gebieten der Ukraine mehrtägige Scheinreferenden ab. Vier Regionen sollen so zum russischen Staatsgebiet werden. Doch völkerrechtliche Substanz haben die Abstimmungen nicht, betonen Experten. mehr
Laut des ukrainischen Geheimdienstes sollen zurückgekehrte Kriegsgefangene Folterspuren aufweisen. Finnlands Regierung prüft, die Einreise russischer Touristen zu verbieten - Schengen-Visa würden dann nicht mehr gelten. Der Liveblog zum Nachlesen. mehr
Etwa 300.000 russische Männer sind nach Angaben des Kreml von der Teilmobilisierung betroffen. Viele westliche Experten bezweifeln, dass diese problemlos funktionieren wird. Derweil bilden sich lange Warteschlangen an Grenzen. mehr
In Polen müssen Schüler seit diesem Schuljahr den Umgang mit einer Schusswaffe lernen - als Vorbereitung auf einen möglichen Verteidigungsfall, sagen Regierungsvertreter. Von Eltern kommt bislang kaum Kritik. Von K. Joachim und R. Jung. mehr
Nachdem Putin die Teilmobilmachung angekündigt hat, gehen in mehreren Städten Menschen auf die Straße. An den Landgrenzen bilden sich Staus, Flüge sind ausgebucht. Und viele fragen sich, wie die Wehrpflicht genau umgesetzt werden soll. Von A. Kammerer. mehr
Russland hat im Rahmen eines Gefangenenaustauschs laut dem ukrainischen Staatschef Selenskyj 215 Ukrainer und ausländische Staatsbürger freigelassen. Kiew ließ im Gegenzug unter anderem einen Putin-Vertrauten frei. mehr
Ukraines Präsident Selenskyj hat in seiner UN-Rede ein Sondertribunal gegen Russland gefordert. Russland hat zehn Kriegsgefangene aus Großbritannien, den USA und drei weiteren Ländern freigelassen. Die Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen. mehr
Behörden hatten es untersagt - trotzdem sind in mehr als 35 russischen Städten Menschen gegen die geplante Teilmobilmachung auf die Straße gegangen. Laut Bürgerrechtlern wurden Hunderte festgenommen - und die Zahlen steigen stündlich. mehr
Der Schritt erfolgt nur einen Tag nach der Ankündigung von "Referenden" in den besetzten ukrainischen Gebieten: Russlands Präsident Putin hat eine Teilmobilmachung verfügt. Rund 300.000 Reservisten sollen eingezogen werden. mehr
Die EU erwägt laut ihrem Außenbeauftragte Borrell weitere Sanktionen gegen Russland, sollte Moskau Referenden in besetzten Gebieten abhalten. Amnesty hat nach eigenen Angaben keinen Zugang zu Grabfunden in Isjum erhalten. Alle Entwicklungen im Liveblog zum Nachlesen. mehr
Drei AfD-Abgeordnete wollen während einer Russlandreise auch die russisch besetzte Ostukraine besuchen. Die Parteispitze spricht von einer "Privatreise", von der man "nichts gewusst habe" - und die man nicht unterstütze. mehr
Das ukrainische Militär ist nach eigenen Angaben weiter in von russischen Kräften aufgegebene Gebiete vorgedrungen. Nach britischen Angaben hat Russland U-Boote von der Krim abgezogen. mehr
Die Corona-Pandemie und der Ukraine-Krieg haben gezeigt: Krisenzeiten erfordern schnelle Reaktionen. Mit einem Notfallinstrument will die EU-Kommission dafür sorgen, dass Europa in künftigen Krisen mit nötigen Gütern versorgt wird. Von Jakob Mayr. mehr
Neben Saporischschja ist offenbar noch ein weiteres ukrainisches Atomkraftwerk in Gefahr, durch Kampfhandlungen beschädigt zu werden: das AKW Südukraine. Präsident Selenskyj zufolge schlug in der Nähe eine russische Rakete ein. mehr
Die Ukraine hält Verhandlungen derzeit für zwecklos und ist überzeugt, die russischen Besatzer militärisch aus dem Land vertreiben zu können. Das gesamte Land müsse befreit werden, erklärte Präsident Selenskyj. mehr
Nach ukrainischen Angaben wurde in der befreiten Region Charkiw ein russischer Folterkeller gefunden. Russland hat in den vergangenen Wochen offenbar Flugabwehrsysteme in Richtung Ukraine verlegt. Die Entwicklungen im Liveblog. mehr
Zur sicheren Kühlung muss ein Atomkraftwerk von außen mit Strom versorgt werden. Das von russischen Truppen besetzte AKW Saporischschja war tagelang vom Netz getrennt. Laut der Atomenergieagentur IAEA wurde die Hauptleitung nun repariert. mehr
Der russische Beschuss ukrainischer Städte dauert an, während nach westlicher Einschätzung russische Soldaten am Fluss Oskil Verteidigungsstellungen errichten. Gute Nachrichten gibt es für die Versorgung des AKW Saporischschja. mehr
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